Mittwoch, 16. August 2017

Die Sache mit der Chino-Hose...

...war ein Missverständnis...

Alles begann damit, dass der Raplumpselmann gefragt hat ob ich mal wieder für ihn nähe.
Er hätte gerne eine bequeme leichte Sommerhose in beige...oder so.

Ich habe ihm ein Foto von einer klassischen Chino-Hose gezeigt und er sagte: Jep...so was.
Also habe ich ein Schnittmuster gesucht, ein Muster aus Nessel genäht und das Schnittmuster entsprechend angepasst.
Einen feinen, leichten Baumwollköper in beige habe ich auch gefunden und dann die Hose genäht.

Bei der ersten Anprobe sah ich schon in seinen Augen, dass etwas nicht stimmte.
Er zupfte an den Bundfalten und sagte: Gehören die da hin...das ist ja, als hätte ich eine Windel an.
Es folgte eine kleine Diskussion-bei der Probehose hat ihn das ja auch nicht gestört.
Okay, bei der Probehose hat er nur auf die Farbe geachtet *aaargh*.

Ich war enttäuscht, wütend und den Tränen nah...und sagte dann trotzig: Bei anderen Männern finde ich Chino-Hosen immer so lässig und chic und du stellst dich so an.
Tja, der Raplumpselmann rettete die Situation mit den Worten: Aber ich bin nicht andere Männer, ich bin dein Mann.

Zum Glück hatte ich genug Stoff gekauft um noch eine Alternative zu nähen:
eine etwas weitere Hose mit Teilungsnaht an den Beinen und OHNE Bundfalten.
Quasi genau so, wie der Raplumpselmann sich eine "Chino-Hose" vorgestellt hat.
Das Schnittmuster ist übrigens aus der Burda 10 / 2002.
Tja, und richtige Models machen das, glaube ich, so *zwinker*:
Bleibt zu sagen "Ende gut alles gut".
Er mag die Hose und ich habe daraus gelernt, gewisse Details von Schnittmustern deutlicher anzusprechen.

Ihr habt bestimmt auch schon mal ähnliche Erlebnisse oder Pannen gehabt, oder?

Auf jeden Fall wünsche ich euch einen schönen Abend.
Bis bald!
Eure Sabine

1 Kommentar:

  1. Du bist echt unglaublich.So eine tolle Hose - und was für eine Geschichte dazu..... :-)))
    Lieben Gruß
    Gisi

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Vielen Dank für deinen Kommentar.